Tagesausflug zu Fischotter, Iltis & Co.

(djd). Es ist Wochenende, die Sonne lacht - doch was unternehmen? Das Otterzentrum Hankensbüttel im Süden der Lüneburger Heide ist fast noch ein Geheimtipp für einen Ausflug mit der ganzen Familie in die Natur. Denn nirgendwo anders in Deutschland kann man so viele Mitglieder der Marderfamilie in ihrem natürlichen Lebensraum bestaunen wie hier.
Tagesausflug zu Fischotter, Iltis & Co.
Bild: djd/Aktion Fischotterschutz e.V./Jan Piecha

Ob für ein paar Stunden oder den ganzen Tag, hier im Natur-Erlebniszentrum am Ufer des idyllischen Isenhagener Sees kann man eine Menge über den bedrohten Fischotter und seine nächsten Verwandten - Dachs und Iltis, Nerz und Mink sowie Hermelin, Stein- und Baummarder - erfahren. Die eigentlich scheuen Tiere leben hier in außergewöhnlich großzügig und naturnah gestalteten Gehegen. Über ein drei Kilometer langes Wegenetz, das auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, kann man das sechs Hektar große Freigelände mit reizvollen Naturlandschaften, Bächen und Teichen durchstreifen und die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Besonders nah kommt man den scheuen Tieren bei den täglich rund 30 Schaufütterungen und erfährt ganz nebenbei nicht nur Wissenswertes, sondern auch Erstaunliches über die heimischen Marder. Abwechslungsreiche Spielplätze, aufklappbare Infotafeln und interaktive Lernspiele machen Spaß und das gemütliche Restaurant bietet Entspannung für die ganze Familie. Unter www.otterzentrum.de gibt es weitere Informationen über das seit 1988 vom Verein Aktion Fischotterschutz e.V. betriebene Otter-Zentrum sowie Veranstaltungstermine, Öffnungszeiten und Eintrittspreise.

Hilfe für eine seltene Tierart: Der Fischotter zählt zu den bedrohten Tierarten, auch wenn sich die Bestände in den letzten Jahren erfreulicherweise erholt und auch vergrößert haben. Leider passiert es nicht selten, dass die scheuen Marder bei ihren nächtlichen Streifzügen überfahren werden. Manchmal bleiben verwaiste Jungtiere zurück, die ohne ihre Mutter verloren sind. Im Otterzentrum werden diese Findelkinder aufgenommen und hinter den Kulissen aufgezogen. Im Idealfall werden diese Wildtiere, wenn sie selbstständig sind, ausgewildert und erhalten eine zweite Chance für ein langes Fischotter-Leben in freier Wildbahn.

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