Mit dem Ranger auf Pirsch

(djd). "Ausgedehnte Waldspaziergänge vermitteln tiefe Naturerfahrungen, die Städter kaum noch kennen, denn ihr Gang durchs Grüne endet meist sehr schnell an der nächsten Straße", weiß Jörg Pahl, der als einer von drei ausgebildeten Rangern täglich im Naturpark Arnsberger Wald unterwegs ist. Sein Arbeitsplatz ist eins der größten Waldgebiete Deutschlands.
Mit dem Ranger auf Pirsch
Bild: djd/Naturparkt Arnsberger Wald/sabrinity.com

Die Fachmänner in Grün mit den markanten Hüten bieten verschiedene Führungen an. Sie begleiten aber auch interessierte Wanderer ein Stück des Weges, um ihnen zwischen dichten Wäldern, rauschenden Bächen, geheimnisvollen Höhlen und bizarren Felsen die Natur und Mythen, Kultur und Geschichte dieses vielfältigen Landstrichs näherzubringen. Jörg Pahl ist mit seinem Hund Carlos bei Wind und Wetter auf der Sauerland-Waldroute unterwegs, dem Premium-Fernwanderweg von Iserlohn über Arnsberg bis nach Marsberg.

Fern- und Rundwanderwege, Rad- und Mountainbike-Routen: Ein Großteil des Naturparks Arnsberger Wald befindet sich im Kreis Soest. Hier kann man gleich vier unterschiedliche Landschaften nebeneinander erleben: Der Höhenzug Haarstrang trennt das flache Münsterland im Norden vom bergigen, seenreichen Sauerland im Süden. Und im weiten Möhnetal liegt mit dem Möhnesee der größte Stausee Nordrhein-Westfalens. Für Wanderer führen ausgeschilderte Wege in allen Schwierigkeitsgraden durch den Naturpark Arnsberger Wald. Neben der 240 Kilometer langen Sauerland-Waldroute lassen sich zahlreiche Rundwege, beispielsweise der Klangwald mit zehn Landschaftskunstwerken am Möhnesee, die Arnsberger Aussichtsroute oder der Walderlebnispfad Bibertal erwandern. An den Flüssen und Seen verlaufen gekennzeichnete Radwege wie der MöhnetalRadweg - und für Mountainbiker hat die Bike-Arena Sauerland viel zu bieten. Unter www.naturpark-arnsberger-wald.de sind alle Informationen, Karten und Angebote zu finden.

Ausblick über Waldmeer und Westfälisches Meer: "Auf der Sauerland-Waldroute kann man sich beim stillen Staunen über die Natur im Wald verlieren", erzählt der Ranger Jörg Pahl. "Hier kommen die Menschen zur Ruhe und zu sich selbst." Sie durchstreifen Moore und Urwälder, sehen seltene Pflanzen wie Straußfarn oder Siebenstern und mit etwas Glück auch scheue Tiere wie Eisvogel, Sika-Hirsch oder Salamander. Den großen Überblick ermöglichen zwei Aussichtstürme: Der filigrane Lörmecke-Turm steht am höchsten Punkt des Arnsberger Waldes in Warstein und verspricht eine Panoramasicht ins Hochsauerland, über den Haarstrang und die westfälische Bucht bis zum Teutoburger Wald. Der Möhnesee-Turm hingegen legt den Besuchern das Westfälische Meer und das umliegende Waldmeer zu Füßen.

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