Wenig Regen, viel Genuss

Denkt man an den Herbst, fallen einem schnell Stürme und Regengüsse ein. Doch laut Mehrjahresstatistik des Deutschen Wetterdienstes regnet es im September und Oktober durchschnittlich weniger häufig als im Mai und Juni. Weiteres Plus: Perfekte Wohlfühltemperaturen – nicht zu heiß und nicht zu kalt – laden zum Entdecken der reizvollen Herbstlandschaft ein.
Wenig Regen, viel Genuss
Bild: Emsland Tourismus GmbH

Warum sich also nicht mal im Herbst in der deutsch-niederländischen Grenzregion aufs Rad schwingen und erfahren, was das Emsland zu bieten hat – vom ehemals größten zusammenhängenden Moorgebiet Mitteleuropas über die malerischen Flussläufe von Hase und Ems hin zu kulinarischen Leckereien aus der Region. Gäste können einen der bestens ausgeschilderten Radwege auf dem 3.500 Kilometer umfassenden Radwegenetz individuell erkunden und sich Führungen anschließen.
Infos zu den spannenden Herbst-Veranstaltungen und Führungen rund ums Jahr gibt es telefonisch unter 05931 442266 oder unter www.emsland.com.

Mit dem Rad auf Spurensuche in einem verschwundenen Dorf: Eine prachtvolle Barockkirche, vier Gaststätten, ein Bahnhof, Molkerei, Sägewerk, etliche Bauernhöfe und mehr als 1.000 Einwohner: So präsentierte sich das Hümmlingdorf Wahn noch in den 1930er-Jahren. 1943 war der letzte Einwohner zwangsweise umgesiedelt, Wahn verlassen. Heute erzählen Zeugen aus Glas und Stein die Geschichte des Ortes. Naturpark-Führer Bernd Gebkenjans nimmt interessierte Radler am 13. Oktober während dieser Halbtages-Radtour mit auf Spurensuche.

„Indian Summer“ im Naturpark Moor: Leuchtendes Herbstlaub vor blauem Himmel können die Teilnehmenden der Naturpark-Führung unter dem Titel „Indian Summer im Fullener Wald“ am 27. Oktober erleben. Eigentlich sind im Naturpark Moor-Veenland Waldvorkommen selten, da Pflanzen auf den nährstoffarmen, nassen Moorböden schlecht gedeihen. Doch mit dem Fullener Wald hat sich auf ehemaligem, tief gepflügtem Moorgebiet ein heute 285 Hektar großer, üppiger Mischwald mit circa 1,3 Millionen Bäumen entwickelt. Bei der Führung wird der Wandel vom Moor zum Wald erlebbar – in all seinen Facetten, inklusive Teichen und Wiesen, Feucht- und sonstigen Freilandbiotopen.

“Zugvögel rauschen durch die Nacht …": Wer meint, dass im Winter nichts los ist im Moor, den wird der Naturpark Moor-Veenland am 24. November eines Besseren belehren. Auf einer Wanderung durch das Bargerveen nehmen die Naturparkführer Interessierte mit zu den Zugvögeln, die sich jährlich zu Tausenden vorübergehend im Moor niederlassen – ein beeindruckendes Naturschauspiel.

(Text: Emsland Tourismus GmbH)

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